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Gustav Adolf Gedenkstätte

Gustav-Adolf-Gedenkstätte,-Hans Greschek-1969 im Hintergrund die Gedächtniskapelle Zur Erinnerung an den Schwedenkönig Gustav II. Adolf rollten ein Reitknecht des Königs und 13 Bauern aus Meuchen (ein Ortsteil von Lätzen) einen skandinavischen, erratischen Block in die Nähe des Fundortes seiner Leiche. Dieses ist jedoch geschichtlich nicht belegt.

Der als "Schwedenstein" bezeichnete dreieckige Block trägt die Inschrift "GA 1632". Diese Inschrift erhielt der Granitstein im Jahre 1803. Er war bis zum Jahre 1837 die einzige Erinnerung an Gustav Adolfs Todesstätte.

Die tatsächliche Stelle seines Todes lag aber 40 Schritt näher zur Stadt hin. Da dies nicht genau zu belegen war, wurde 1837 der ganze Platz angekauft und zu einem kleinen Park gestaltet. Aus zahlreichen evangelischen Gemeinden Deutschlands und des Auslandes kamen Bäume zur Bepflanzung.

Der Schwedenstein Monument: 10 m hoch

Auf Grund eines Auftrages des Königs Oskar II. in den Jahren 1903/1904, wurde der Park, fast 17 Jahre später, um 40 Morgen Land aus dem Vermächtnis des Gutsbesitzers Martzsch vergrößert.

Die Eichen , Buchen, Birken, schwedische Mehlbeerbäume, Taxus, Kiefern und Fichten werden extra aus schwedischen Wäldern zur Erweiterung des Parks auf das Lützener Schlachtfeld geschickt.

Die Lützener wollten den gefallenen König eine noch größere Erinnerung schaffen und kamen zu dem Beschluss ein Denkmal zu errichten. Eine Geldsammlung dazu wurde in ganz Deutschland gestartet, an der sich auch König Friedrich Wilhelm III. von Preussen (1770-1840) beteiligte. Am 06. November 1830 konnte das schöne, im Eisenwerk Lauchhammer gegossene, Monument durch den evangelischen Bischof D. Draeseke aus Magdeburg eingeweiht werden.

Monument: Ansicht von vorn Monument: Inschrift

Es hat eine Höhe von 10 m und besteht aus 4 starken Säulenbündeln, die auf einen steinernen Unterbau ruhen und in einem Baldachin enden. Die Säulen tragen einen Baldachin, dessen Wölbung von Sternen durchbrochen ist. In der Mitte des Baldachins befindet sich ein Kreuz, welches den höchsten Punkt darstellt. Von den Säulen umsäumt, liegt der Schwedenstein.


Auf der Vorderseite des Baldachins kann man in goldenen Lettern lesen: "Hier fiel Gustav Adolf am 6. November 1632", an der Westseite steht: "Er führte des Herrn Kriege. 1. Sam. 25, 28", an der Süd- bzw. Rückseite: "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Zucht. 2. Tim. 1, 7", an der Ostseite: "Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Joh. 5, 4".

Seiteneingang vom Parkplatz Blockhäuser

Das ganze Monument war von einem eisernen Gitter umgeben. Seit der 200 - Jahr Feier war es Tradition jährlich am 06. November einen Gedenkzug, beginnend am Rathaus bis zum Denkmal, durchzuführen. So geschah es auch bei der Einweihung 1837. Der Gedanke zu einem lebenden Denkmal entstand aber schon in November 1837 und fand breite Unterstützung.

Kanone

Gustav-Adolf-Gedenkstätte Tel./Fax.: +49 (0)34444 20317

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